Mittwoch, 31. Dezember 2014

Melitta BellaCrema - Selection des Jahres 2015

Diese Jahr gibt es bei mir einen Silvesterpost der anderen Art - Ich stelle euch nicht etwa Sekt oder andere alkoholische Getränke vor, nein, bei mir gibt es die neue Melitta-Kaffeesorte des Jahres 2015 als Gruß fürs Neue Jahr.

Seit ich mir so eine richtig gute Kaffeemühle zugelegt habe, bin ich wieder zur häufigeren Kaffeetrinkerin geworden. Früher hat mir der Kaffee irgendwie immer gleich geschmeckt - oder erst gar nicht. Durch das frische Mahlen der ganzen Bohnen kommt jedoch die ganze Geschmacksvielfalt des Kaffees erst richtig zur Geltung - und da gibt es für mich noch eine Menge zu entdecken!

So habe ich mich sehr gefreut, als ich für die Konsumgöttinnen die neue Melitta BellaCrema-Sorte des Jahres 2015 testen durfte. Bereits in diesem Jahr war ich recht angetan von der Limited Edition mit Volcano-Bohnen aus Panama, fürs nächste Jahr gibt es Tansania Nyanda Bohnen.


Die Melitta BellaCrema Selection des Jahres 2015 besteht aus 100% Arabica-Bohnen mit Tansania Nyanda Bohnen als Basis. Diese Kaffeepflanzen wachsen im Schatten von Bananenstauden heran, werden auf diese Art vor der intensiven afrikanischen Sonne geschützt und sollen so ihr volles Aroma entfalten können. Von Natur aus haben sie einen süßlich-fruchtigen Geschmack, der an Mandarinen erinnernde Nuancen enthalten soll.

Nun ja - Mandarinen habe ich nicht wirklich herausgeschmeckt, aber vielleicht fehlt mir dafür auch der feine Gaumen ;-). Auf jeden Fall haben die Bohnen einen durchaus kräftigen Geschmack, der aber recht abgerundet schmeckt, nicht irgendwie säuerlich, und auch die Fruchtakzente sind zu entdecken. Insgesamt eine Bereicherung meiner Kaffeewelt und einen Kauf wert. Für mich gibt es aber davor noch die restlichen drei Melitta BellaCrema-Sorten (Speciale, laCrema und Espresso) zu verkosten, die als kleine 200g-Pakete zum Testen enthalten waren.


Ich wünsche Euch allen ein glückliches und harmonisches Jahr 2015!

Eure Corri


Auch wenn mir diese Produkte entgeltlich zur Verfügung gestellt wurden, beeinflusst dies nicht meine persönliche Beurteilung.

Sonntag, 28. Dezember 2014

Bratapfel

So ein leckerer Bratapfel gehört für mich im Winter einfach dazu. Natürlich kann man gleich mehrere im Backofen zubereiten, aber ich mache mir auch gerne einen einzelnen Bratapfel für mich allein, so richtig gemütlich für einen entspannten Nachmittag, dazu vielleicht ein schönes Buch oder das Strickzeug - einfach traumhaft!
Es lohnt sich dann ja nicht wirklich, für einen Bratapfel den großen Backofen anzuheizen, also habe ich mir für solche Fälle einen kleinen Bratapfel-Bräter auf einem Stövchen mit Teelicht zugelegt. Das klappt auch erstaunlich gut, allerdings bricht hierbei die Apfelschale nicht so schön auf, wie das im Backofen geschieht, und es braucht auch deutlich länger. Aber dafür zieht der Bratapfel-Duft so schön durchs Haus...

Bratapfel mit Nuss-Marzipan-Füllung
(1 Portion)


  • 1 schöner reifer Apfel (ich bevorzuge die etwas säuerlichen Sorten, wie Cox Orange oder Boskop)
  • etwas Marzipan-Rohmasse
  • ein paar Nüsse aus einer Nussmischung (Walnusskerne, Haselnüsse und Mandeln)
  • ein paar Rosinen
  • etwas Butter
  • Vanillesoße
Das Kerngehäuse des Apfel mit einem Apfelaustecher entfernen. Marzipan, Nüsse und Rosinen miteinander verkneten und hineinfüllen. Die Platte des Bratapfel-Bräter etwas mit Butter bestreichen, damit der Apfel nicht anbrennt. Deckel drauf und Teelicht anzünden. Je nach Größe des Apfel braucht es dann so 1,5 bis 2 Stunden - sollte man also direkt nach dem Mittagessen anmachen!
Zum Genießen mit Vanillesoße servieren.

Alternativ kann man die Bratäpfel natürlich im Backofen zubereiten. Dann nach dem Füllen auf ein Backblech setzen und bei 200° C für etwa 30 Minuten in den vorgeheizten Backofen geben. Hier sollte man darauf achten, dass sie Apfelschale aufbricht, dies ist eigentlich ein gutes Zeichen dafür, dass der Apfel fertig ist.

Viele Grüße

Eure Corri

Sonntag, 21. Dezember 2014

Christmas Crispies

Heute kommt von mir ein schnelles Rezept für zwischendurch - auch wenn vielleicht der Weihnachtsstress langsam? anfängt, um sich zu greifen, könnt ihr so noch ein leckeres Gebäck zaubern. Das klappt sogar noch zum Adventskaffee heute nachmittag!

Christmas Crispies
(ca. 10 Stück)



Ihr braucht lediglich

  • 200 g Schokolade (ich habe weiße genommen)
  • 300 g Müslimischung (bei mir war dies ein Knusper-Schoko-Müsli)
  • nach Wunsch weihnachtlich-winterliche Gewürze wie Zimt, Spekulatius- oder Lebkuchengewürz
Die Schokolade wird einfach nur im Wasserbad geschmolzen und die Müslimischung mit den entsprechenden Gewürzen untergemischt und gut vermengt, damit ihr überall Schokolade habt. Diese hält die Crispies später nach dem Abkühlen zusammen.
Nun auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech jeweils einen großen Löffel dieser Mischung legen und etwas zusammenschieben, um eine einheitliche Fläche zu erreichen, sonst brechen die Crispies halt leicht auseinander.
Jetzt nur noch für eine Stunde ab in den Kühlschrank und das war's auch schon!

Diese Rezept kann super immer wieder abgeändert werden, denn der Geschmack hängt natürlich stark vom gewählten Müsli ab. Mit einem Knusper-Müsli, wie ich es genommen habe, werden es halt eher solche Crispies; mit einem "normalen" Müsli habt ihr Cookies.

Einen schönen Adventssonntag wünscht Euch

Eure Corri

Montag, 15. Dezember 2014

Toffifee-Überraschung

Vor einiger Zeit geisterten ja viele Rezepte mit Toffifee durchs Internet - vielleicht sind sie euch ja auch schon begegnet. Neugierig geworden, habe ich herausgefunden, dass es wohl einen Rezeptwettbewerb gab.

Die Idee fand ich wirklich interessant, da man ja bei Toffifee (wie wir wohl alle aus der Werbung wissen) Schokolade, Karamell und Nuss-Nougat-Creme mit einem Haselnusskern hat. So hat man direkt verschiedene leckere Zutaten vereint und kann schnell eine kleine Leckerei daraus machen, wie z. B. diese

Toffifee-Überraschungspäckchen
(12 Stück)



  • 1 Rolle Blätterteig aus der Kühltheke
  • 12 Toffifee
und das war's dann auch schon...


Der Blätterteig wird ausgerollt und einmal in der Mitte geteilt. Auf der einen Hälfte die 12 Toffifees gleichmäßig verteilen und mit der anderen Hälfte des Blätterteigs abdecken. Nun in 12 kleine Quadrate schneiden mit jeweils einer Praline in der Mitte. Den Rand drumherum ein wenig andrücken, damit später beim Backen nichts heraus laufen kann. Nun nur noch aufs mit Backpapier ausgelegte Backblech setzten und im vorgeheizten Backofen bei 180° C (Ober- und Unterhitze) ca. 15-20 Minuten backen.


Die kleinen Päckchen sehen recht unscheinbar aus, haben aber neben der Karamell-Schoko-Creme einen leckeren Kern, den man so nicht unbedingt erwartet. 

Seit ihr also auf der Suche nach einer Kleinigkeit zum Kaffee, Tee oder auch als Nachtisch, probiert es doch einfach mal aus!


Viele Grüße

Eure Corri

Donnerstag, 11. Dezember 2014

Gemüse-Reis-Suppe - leichte Küche vor den Schlemmertagen

Die momentane Jahreszeit lädt ja nun wirklich zum Schlemmen ein; häufig leider auch über das gesunde Maß hinaus. Deshalb bietet es sich ja an, schon im Vorfeld etwas Kalorien einzusparen. Das geht gesund und auch noch lecker mit dieser

Gemüse-Reis-Suppe
(für 2 Personen)

Die Suppe pur als gaaanz kalorienarme Variante....

  • 1 Zwiebel würfeln und in einem Topf mit etwas Öl anbraten
  • 75 g trockenen Reis (Basmati- oder Langkorn-) zugeben und mit
  • 500 ml Gemüsebrühe ablöschen, aufkochen und 10 Minuten köcheln lassen. Anschließend
  • 50 g TK-Erbsen und
  • 3 in Scheiben geschnittene Möhren zugeben und nochmals ca. 10 Minuten köcheln lassen. Zum Schluss noch 
  • 1 gewürfelte Zucchini sowie
  • 1 kleine Dose Pizzatomaten zugeben, mit
  • Salz und Pfeffer abschmecken und nochmals 5 Minuten garen lassen.
... oder etwas aufpeppt mit Schafskäse und Vollkorntoast

Guten Appetit wünscht Euch

Eure Corri

Wieder zurück...

Ihr könnt ich gar nicht vorstellen, wie lange ich um diesen Post herumgeschlichen bin. Und auch heute fällt es mir immer noch unglaublich schwer, diese Zeilen zu schreiben.

Bei meiner letzten Zwischenmeldung, die ich mit euch hier auf meinem Blog geteilt habe, war ich noch voller Zuversicht, dass es bald weitergehen würde. Ich hatte auch schon Pläne für neue Projekte und kleine Veränderungen, die ich realisieren und für die Adventszeit umsetzen wollte.

Jedoch hat mich am Folgetag meines letzten Posts ein schwerer Schicksalsschlag getroffen, mit dem ich niemals gerechnet hätte. Es handelt sich dabei um einen plötzlichen Todesfall in meinem engsten Familienkreis. Ich möchte darüber hier nicht weiter schreiben und hoffe, ihr habt dafür Verständnis.

Dadurch hat sich mein Leben im Moment und natürlich auf auch längerer Sicht völlig verändert. Zunächst wollte ich hier gar nicht weitermachen, aber inzwischen merke ich doch, wie viel Freude mir das Schreiben gemacht hat und versuche so, in einen Alltag zurückzufinden. So lasse ich denn die nächste Zeit auf mich zukommen...

Liebe Grüße

Eure Corri

Samstag, 25. Oktober 2014

"Sie haben Post..." - nachgekocht

Wie ihr ja vielleicht gemerkt habt, ist es ein wenig (arg) ruhig geworden bei "Corris KrimsKrams". Das hat verschiedene Gründe, über die ich in den kommenden Tagen berichten werde - und wird so auch auf keinen Fall bleiben!!!

Um so mehr habe ich mich gefreut, dass ich trotzdem Rückmeldungen verschiedenster Art von Euch bekommen habe - sei es, dass es neue Leser gibt, die mir folgen, obwohl es nicht ständig brandneue Posts gibt (wie bei manchen anderen Blogs, wo ich manchmal das Gefühl habe, ich komme kaum mit dem Lesen nach, geschweige denn, könnte selbst so schnell posten...), Kommentare zu etwas älteren Rezepten oder auch Fotos von den nachgekochten Gerichten.

Und diese Fotos waren ja wohl eine tolle Überraschung, denn zeigen sie mir ja nicht nur, dass meine Dinge nachgekocht werden, sondern geben mir auch eine nette Rückmeldung!

Heute möchte ich euch nun diese Schnappschüsse zeigen, die mich in letzter Zeit erreicht haben:

"nachgekocht"

Dabei handelt sich um Resteverwertung à la Nudeldidudel, die fluffig-leichten Quark-Frikadellen, erfrischende Schmorgurken sowie die Paprika-Spätzle.

Vielen Dank nochmals an die Einsender der Fotos und Leser meines Blogs!

Bis bald,

Eure Corri

Samstag, 20. September 2014

Eistorte - einfach und schnell gemacht

Obwohl wir hier bei uns im Moment immer mal wieder mit Sommergewittern zu tun haben, ist das Wetter im Allgemeinen aber noch schön warm. Deshalb möchte ich euch für die - vielleicht letzten? - Spätsommertage diese Eistorte ans Herz legen.

Sie ist recht schnell gemach, muss allerdings 24 Stunden durchfrieren. Danach kann sie beliebig portioniert entnommen werden, und man hat somit immer eine leckere Kleinigkeit zum Kaffee im Haus. Meine Mutter macht sie im Sommer mindestens einmal; von ihr ist auch das ursprüngliche Rezept.

Eistorte
(ca. 16 Stück)

Na, wie wäre es mit einem Stück Eistorte?

  • 300 g Baiser - ich verwende die kleinen Beutel aus dem Supermarkt, am liebsten in weiß und bunt, das ergibt ein wenig mehr "Farbe" in der fertigen Torte
  • 800 g Schlagsahne
  • 100 g Vollmilchschokolade
  • 100 g Zartbitterschokolade
  • zum Verzieren nach Wahl: Sahne, Schokolade, Pralinen, Kakao, usw.
Die Baiserstücke fein und grob zerkleinern, entweder z. B. mit einem Nudelholz in einer Plastiktüte oder auch in der Küchenmaschine; ebenso die Schokolade. Durch die unterschiedliche Größe der Stücke hat die Eistorte später etwas "Biss". Wer es also lieber nur cremig mag, zerkleinert alles feiner.
Die Sahne nicht zu steif schlagen und die restlichen Zutaten unterheben und dabei gut vermengen.

Jetzt die Masse in eine mit Frischhaltefolie ausgelegte 24er Springform geben (so lösen sich die Stücke später besser!) und verzieren. Am besten dabei schon eine Einteilung in die 16 Stücke vornehmen, dann hat man es nachher beim Schneiden leichter.

Nach 24 Stunden kann geschlemmt werden.

So sieht die Eistorte im gefrorenen Zustand, aber vor dem Zerschneiden, aus

Tipp: Ich mache es immer so, dass ich beim ersten Anschneiden der Torte, d. h. wenn man das erste Mal den Ring der Springform entfernt, alle Stücke schneide. So können die restlichen Stücke in der Springform verbleiben (vorsichtig die Folie wieder zurecht legen) und sind schon fürs nächste Mal bereit.

Ein schönes Wochenende wünscht euch

Eure Corri

Donnerstag, 4. September 2014

Herzhafte Mettpfanne

Geht es euch auch so? Ab und zu packt mich einfach der Appetit auf so richtig deftige Kost, da wird mal nicht auf Kalorien oder gesunde Küche geachtet, sondern einfach der Jieper auf so richtig herzhafte Hausmannskost befriedigt ;-).

Diese Mettpfanne ist dazu noch das Lieblingsgericht meines Vaters. (Fast) immer wenn ich ihn frage, was er vielleicht mal gerne bei mir essen möchte, kommt "mach doch die Mettpfanne". Okay, vielleicht hat es auch etwas damit zu tun, dass er befürchtet, sonst müsse er vielleicht so "exotische" Sachen wie Bulgur oder Couscous essen...

Vorteil dieses Rezeptes ist es, dass es zwar einige Zeit braucht, aber dafür recht wenig Arbeit macht.

Herzhafte Mettpfanne
(4-6 Portionen)



  • 500 g Mett
  • 500 g Möhren, grob gewürfelt
  • 1000 g Kartoffeln (am besten mehligkochend), grob gewürfelt
  • 1 große Zwiebel, fein gewürfelt
  • 1 Becher (Kräuter-) Crème fraîche
  • 200 g geriebenen Gouda
Mett in eine große, flache Auflaufform geben, dabei die Ränder frei lassen. Das Fleisch sollte gleichmäßig verteilt sein, damit es gut durchgart.

Die Zwiebel- und die Möhrenwürfel in etwas Fett anbraten und knapp mit Gemüsebrühe bedecken; darauf werden die Kartoffeln verteilt. Diese garen im Dampf; dadurch wird nicht so viel Flüssigkeit benötigt und das Ganze wird nicht so "suppig". Alles schön weich kochen. Anschließend mit einem Kartoffelstampfer grob zerstampfen - es soll kein Püree werden; es können ruhig noch einige Stücke vorhanden sein. Den Becher Crème fraîche unterrühren.


Den Gemüsebrei auf dem Mett verstreichen. Darüber kommt dann der geriebene Käse. Ab in den vorgeheizten Ofen bei 200 ° C etwa 30 Minuten. Eventuell gegen Ende noch kurz den Grill dazu schalten, um eine schöne Käsekruste zu erhalten.

Also, wenn euch der deftige Heißhunger packt, denkt am diese Mettpfanne! 

Eure Corri

Sonntag, 31. August 2014

Schnelle Blaubeermuffins

Wenn der Besuch schon in der Tür steht, ihr aber noch ein Leckerchen zum Kaffee braucht, bieten sich diese Blaubeermuffins an. Als Grundteig habe ich den meiner Lieblingsmuffins verwendet (hier zu finden), den ihr natürlich auch verdoppeln könnt, um ein großes Muffinblech zu bestücken. Der Teig ist wirklich schnell gemacht und kann gut ohne Handrührgerät nur mit einem großen Schneebesen verrührt werden.


Schnelle Blaubeermuffins


Zusätzlich braucht ihr dann noch:

  • zwei Handvoll Blaubeeren (vielleicht 100 g?, ich habe vergessen zu wiegen, Asche auf mein Haupt...)
  • 1 Packung (200 g) Arla Buko Blaubeer Frischkäse
  • 100 g Puderzucker
Den Teig zu Hälfte in die Muffinförmchen füllen, darauf 4-5 Blaubeeren geben und mit dem restlichen Teig auffüllen. Nach Anleitung backen.

Tipp: Die Blaubeeren werden deshalb nur in den Teig gelegt, weil sie beim Verrühren sonst die gesamte Masse blau-grau verfärben würden - eine nicht besonders appetitliche Farbe! Auf diese Art lässt sich das aber recht gut vermeiden.

Nach dem Abkühlen wird der Frischkäse mit dem Puderzucker verrührt und kann dann nach Belieben auf die Muffins gespritzt werden. Zum Schluss noch mit ein paar Blaubeeren verzieren.

Diese Muffins sehen doch zum Reinbeißen aus, oder nicht? Und kaum einer merkt, das sie wirklich nicht viel Arbeit machen...


Liebe Grüße und noch einen schönen Sonntagabend wünscht euch

Eure Corri

Mittwoch, 27. August 2014

Lady Marmelade im Schokorausch

Zurück aus meiner (Urlaubs-)Auszeit habe ich mich gleich aufs Konfitürekochen gestürzt. Ich habe vor einiger Zeit mal ein Marmeladenrezept mit Schokolade gesehen, und diese Idee spukte mir seitdem im Kopf herum. Marmeladen- und Frühstücksfans sind wir eigentlich alle und so habe ich ein wenig experimentiert.

* Danke übrigens allen, die mir die Treue gehalten haben, auch wenn es zwischenzeitlich nichts von mir zu hören gab. Ich hatte eigentlich gehofft, ich könnte zwischendurch wenigstens mal etwas schreiben, habe es aber leider nicht geschafft. Dafür geht es jetzt voller Elan weiter! *

Marmeladenvariationen mit Schokolade

Ich habe zunächst ein Zwetschgenmus gekocht, dem ich Zartbitterschokolade zugefügt habe - das ergibt einen etwas herberen Geschmack und man schmeckt die Schokolade wirklich gut heraus. Einfach mega lecker und mein absoluter Favorit. Falls ihr es lieber süßer mögt, so könnt ihr die Zwetschgen auch durch Pflaumen ersetzen (das sind die runden! Früchte); dadurch habt ihr einen milderen Geschmack. Eigentlich sind Pflaumen auch eher zum Marmeladekochen geeignet; Zwetschgen nimmt man zum Backen, da sie nicht so schnell weich werden. Letzte Jahr habe ich aber schon einmal Zwetschgenmus gekocht und war so begeistert, dass ich es wieder probiert habe - und ich wurde nicht enttäuscht!

Die zweite Variante ist eine Nektarinen-Bananen-Konfitüre mit weißer Schokolade. Auch sehr gut, allerdings schmeckt man hier die Schokolade nicht so stark heraus; sie rundet den Geschmack eher ab. Aber für Schleckermäulchen auch eine ganz klare Empfehlung.

Tipps zum Kochen, aber auch zum Sterilisieren der Gläser sowie der Gelierprobe findet ihr in meinem Post zur Erdbeerkonfitüre hier. Deshalb werde diese allgemeinen Hinweise hier nicht wiederholen.

Zwetschgenmus mit Zartbitterschokolade

  • 1 kg entsteinte Zwetschgen, grob zerkleinert - alternativ wie oben erklärt auch Pflaumen
  • 500 g Gelierzucker 2:1
  • 100 g Zartbitterschokolade, gehackt
Tipp: Die Zwetschgen unbedingt eine Stunde vorher mit dem Gelierzucker vermengen und stehen lassen. Dadurch können die Früchte Saft ziehen. Dies ist eigentlich immer bei etwas härteren Obstsorten zu empfehlen.

Diese Gemisch in einen Topf geben, einmal kurz mit dem Stabmixer zerkleinern und aufkochen. Etwa 15 Minuten kochen lassen, dabei müssen etwa die letzten 5 Minuten "sprudelnd" sein.
Zum Schluss die Schokolade unterheben und alles in Gläser füllen.


Nektarinen-Bananen-Konfitüre
mit weißer Schokolade
  • 700 g entsteinte, geputzte und grob zerkleinerte Nektarinen, sie müssen nicht geschält werden (können aber, wer es so lieber mag)
  • 300 geschälte Bananen
  • 500 g Gelierzucker 2:1
  • 100 g weiße Schokolade, grob gehackt
Die Nektarinen habe ich hierbei etwa eine Viertelstunde Saft ziehen lassen (s. auch Tipp oben). Dann Bananen zugeben, alles in einen Topf und wieder kurz mit dem Stabmixer zerkleinern, aufkochen. Kochzeit hier etwa 10 bis 15 Minuten (je nach Reife der Früchte). Am Ende die Schokolade zugeben, umrühren und alles in Gläser füllen.

Wer mag, kann natürlich beiden Sorten noch ein Schuss Alkohol zufügen; da kann ich mir auch leckere Varianten vorstellen.

Viel Spaß beim Ausprobieren und Experimentieren wünscht euch

Eure Corri





Donnerstag, 7. August 2014

Gefüllte Zucchini

Heute gibt es mal wieder ein wenig Sommerküche auf meinem Blog. Diese Zucchini schmecken sowohl warm als auch kalt sehr lecker und sind ein leichtes Gericht bei warmen Temperaturen.


Gefüllte Zucchini
(4 Portionen)



  • 150 g Reis in 300 ml Gemüsebrühe in etwa 20 Minuten gar kochen.
  • 4 Zucchini à etwa 250 g gut waschen, halbieren und aushöhlen, dabei den Rand rundherum etwa 1 cm stehen lassen und das Innere Zucchinifleisch würfeln (Tipp: hier hat man es etwas leichter, wenn man gerade gewachsene Zuchini aussucht; diese lassen sich dann mit einem Teelöffel ganz gut aushöhlen)
  • 1 rote Paprikaschote und
  • 1 Zwiebel fein würfeln
  • 200 g Rinderhackfleisch in etwas Fett anbraten, die Zwiebeln und das gewürfelte Gemüse zugeben und etwas mitbraten, ebenso den Reis zugeben.
  • alles kräftig mit Pfeffer, Paprikapulver und Kräutersalz würzen (die Mischung darf durchaus sehr würzig sein, denn die Zucchini sind ja recht mild im Geschmack)
Nun die Füllung in die ausgehöhlten Zucchinihälften geben und diese in eine flachen Auflaufform setzen. Etwa 100 ml Gemüsebrühe angießen und im vorgeheizten Backofen bei 200° C etwa 20 Minuten garen.


Guten Appetit wünscht euch

Eure Corri

Donnerstag, 31. Juli 2014

Gemüsepuffer - vegetarisch (oder auch nicht...) -

Heute gibt es bei Corris KrimsKrams wieder mal ein Gericht, das sich wunderbar variieren lässt und deshalb immer wieder anders schmeckt. Eigentlich sind dies für mich die liebsten Mahlzeiten - man kann sich jedesmal überraschen lassen, und auch ein altbekanntes Essen bekommt ein ganz neues Flair. Zum Glück bin ich dabei auch noch nie auf die Nase gefallen, sprich, es hat immer geschmeckt!

Gemüsepuffer
(25-30 Puffer)



  • 1 kg Kartoffeln schälen, waschen, gut trocken tupfen und reiben,
  • 1 große Zwiebel schälen und reiben,
  • 250 g Möhren schälen und raspeln,
  • 250 g Zucchini waschen und raspeln; alles mit
  • 2 Eiern und
  • 50 ml Milch zu einem Teig verarbeiten. Zum Schluss noch
  • 100 g geriebenen Käse unterheben und
  • salzen und pfeffern
Die Puffer nun in einer Pfanne mit etwas Fett ausbacken und, nachdem die erste Seite fest geworden ist, wenden.

Variationen sind hier möglich beim Gemüse, das verwendet wird (also so ziemlich alles, was sich raspeln oder reiben lässt) - eventuell müsst ihr die Milchmenge etwas anpassen.
Außerdem kann natürlich auch etwas Speck oder Schinken untergehoben werden, falls es nicht vegetarisch sein muss. Auch ein paar Kräuter oder Gewürze verändern den Geschmack.
Eurer Kreativität sind also keine Grenzen gesetzt!
Außerdem kann man natürlich das (altbekannte) Apfelmus prima dazu essen, aber auch Kräuterquark, Sauercreme, Aioli, usw.


Liebe Grüße, Eure Corri

Samstag, 26. Juli 2014

Leichter Knabberspaß

Bei den schönen Temperaturen im Moment habe ich nicht so großartig Lust, mich lange in der Küche aufzuhalten - deshalb ist es auch auf dem Blog ein wenig ruhig im Moment. Aber trotzdem muss man ja etwas essen, und so habe ich einen kleinen Snack vorbereitet, der bei Bedarf beliebig erweitert werden kann.
Bei uns wird es heute wohl bei dieser kleinen Mahlzeit bleiben, denn heute nachmittag bin ich zu Kaffee und Kuchen eingeladen und kann dann besser zuschlagen!

Gemüse mit Zwiebel-Dip


  • 100 g saure Sahne,
  • 100 g Crème fraîche,
  • 100 g Magerquark mit
  • ca. 4 EL Milch sowie
  • 1/2 Beutel Zwiebelsuppe (Trockenpulver) glattrühren

Dazu gibt es dann die freie Auswahl an Gemüse, also z. B. Möhren, Gurken, Paprikaschoten, Kohlrabi oder auch Tomaten. Lecker schmecken auch (Vollkorn-)Kräcker, falls es etwas mehr Kohlenhydrate sein sollen.



Tipp: Da ihr bei der sauren Sahne und dem Crème fraîche ja nur die halbe Packung benötigt, könnt ihr aus diesem Rest auch schnell noch einen Dill-Dip machen. Dazu ersetzt ihr einfach die Zwiebelsuppe durch einen Bund gehackten Dill und Kräutersalz nach Geschmack. Ist auch sehr lecker, aber halt nicht ganz so herzhaft wie der Zwiebel-Dip.


Ein schönes Wochenende wünscht euch

Eure Corri

Dienstag, 22. Juli 2014

Schmorgurken - die etwas andere Erfrischung

Da es bei uns heute wieder so heiß ist, passt dieses Gerichts wirklich gut. Durch den hohen Wasseranteil haben die Gurken etwas Erfrischendes an sich, gleichen den Flüssigkeitshaushalt noch zusätzlich auch - und schmecken auch noch lecker!

Schmorgurken
(4 Portionen)



  • 3 Schlangengurken,
  • 1 große Zwiebel,
  • 150 g rohen Schinken,
  • 50 ml Sahne sowie
  • 150 ml Gemüsebrühe
Die Gurken schälen, der Länge nach vierteln und entkernen. Die Zwiebel und den Schinken klein würfeln.

Die Zwiebelwürfel im heißen Fett anbraten, die Schinkenwürfel sowie die Gurkenstücke zugeben und kurz mitbraten. Mit Pfeffer würzen, aber jetzt noch kein Salz zugeben; das würde den Gurken die Flüssigkeit entziehen und sie wässrig machen. Mit Sahne und Gemüsebrühe auffüllen, aufkochen und auf mittlerer Stufe ca. 15 Minuten bis zur gewünschten Festigkeit köcheln lassen. Jetzt mit Kräutersalz abschmecken und eventuell etwas binden (z. B. mit einer geriebenen rohen Kartoffel).


Als Beilage gab es heute bei uns dazu Salzkartoffeln, aber auch Nudeln oder Reis passen sehr gut!

Tipp: Dieses Gericht schmeckt meiner Meinung nach nur mit Freiland-Gurken, die Treibhaus-Brüder haben kein wirkliches Aroma...


Also nutzt die Gurkenzeit und lasst euch mal von diesem Gericht erfrischen!

Eure Corri

Donnerstag, 17. Juli 2014

Zucchini-Auflauf - vegetarisch

Heute gibt es bei uns Zucchini, die ja im Moment Saison haben und deshalb auch so richtig aromatisch schmecken. Ich finde, man kann sie so vielseitig verwenden - ob mit Nudeln, Kartoffeln, roh usw. Diesmal habe ich mich für einen vegetarischen Auflauf mit Kartoffeln und (für die mediterrane Note) Schafskäse entschieden:

Zucchini-Auflauf
(ca. 4-6 Portionen)


  • 1 kg Kartoffeln schälen und zusammen mit
  • 750 g Zucchini grob raspeln 
  • 1 große Zwiebel klein würfeln
  • 2 Eier
  • 40 g Mehl
Alles in einer großen Schüssel vermischen und mit Salz, Pfeffer und italienischen Kräutern pikant abschmecken. 

In eine gefettete Auflaufform geben und für ca. 50 Minuten in den vorgeheizten Backofen (Ober-/Unterhitze) bei 200° C schieben, dabei nach etwa 20 Minuten
  • 200 g gewürfelten Schafskäse drüber streuen.

Tipp: Natürlich lässt sich dieser Auflauf auch gut mit einer Fleischeinlage variieren, z. B. gekochter Schinken, Fleischwurst oder Würstchen.

Guten Appetit wünscht euch,

Eure Corri

Sonntag, 13. Juli 2014

Herzhafte Schweineöhrchen - WM-Snacks, das Finaaale!

Das war aber wirklich ein unglaubliches Spiel am Dienstag, wir haben uns ja kaum getraut in unsere Pizzastangen zu beißen aus Angst, ein Tor zu verpassen! So gibt es denn nun wirklich noch den finalen WM-Snack:

Herzhafte Schweineöhrchen
(ca. 18 Stück)

  • 1 Rolle Blätterteig aus der Kühltheke (275 g)
  • 150 g geriebener Gouda
  • 200 g gekochter Schinken
  • 1 Ei
  • 100 g Crème fraîche
  • Pfeffer, Kräutersalz, 1 TL Paprika
Den Blätterteig ausrollen. 100 g geriebenen Gouda mit dem Ei, Crème fraîche und den Gewürzen vermengen und auf den Blätterteig streichen. Alles mit dem gekochten Schinken belegen, darauf noch einmal die restlichen 50 g geriebenen Käse streuen.
Nun von beiden langen Seiten her jeweils zur Mitte hin aufrollen und anschließend etwa 1,5 cm breite Stücke abschneiden. Diese dann flach auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen.
Im vorgeheizten Backofen bei 210° C auf der mittleren Schiene ca. 25 Minuten backen.

Ich schreibe das hier mit einem lachenden und einem weinenden Auge, denn obwohl ich ja nun wahrlich nicht der Fußball-Fan bin, haben mir die Spiele doch Spaß gemacht. Auf der anderen Seite bin ich auch ganz froh, das dieser "Ausnahmezustand" mit langen Nächten, schwerem Aufstehen am nächsten Morgen und nicht zu vergessen die doch ziemlich nervenden Vuvuzelas jetzt mal vorbei ist.


Aber lasst uns dieses letzte Spiel noch einmal genießen, und so wünsche ich allen viel Spaß!!!

Eure Corri


Dienstag, 8. Juli 2014

Pizzastangen - WM-Snacks, die letzte Runde?

Ja, ich weiß, ich war auch gegen Frankreich schon skeptisch, aber diesmal, glaube ich, wird es wirklich schwer! Darum muss eine richtig gute Stärkung her, um die Nerven beim Spiel zu beruhigen ;-).

Pizzastangen
(ca. 12 Stück)
Pizza, Snacks, WM, fingerfood

  • 1 Pizza-Kit (bestehend aus Teig und Tomatensoße)
  • 100 g geriebener Käse
  • Pizzagewürz
Den Teig ausrollen und in etwa 4 cm breite Streifen schneiden. Diese mittig mit einer Linie Tomatensoße bestreichen und mit Pizzagewürz bestreuen. Darauf vorsichtig den geriebenen Käse geben - nicht zuviel, sonst fällt später alles wieder runter.
Diese Streifen nun vorsichtig aufrollen und dabei verdrehen. Am besten geht das schräg zur Seite. Auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen. Sollte euch Käse heruntergefallen sein, könnt ihr diesen auch noch zum Schluss über alle Stangen streuen.

Bei 200° C im vorgeheizten Backofen auf mittlerer Schiene etwa 12 Minuten backen.

Viel Spaß und toi, toi, toi!!!

Eure Corri

Montag, 7. Juli 2014

Pflaumenkompott - schnell, einfach, lecker!

Heute beim Einkaufen lachten mich so richtig schöne Pflaumen an, die durften dann natürlich mit! Zum Kuchenbacken hat es zeitlich leider nicht gereicht, aber ein schönes, schnelles Pflaumenkompott ist es dann doch geworden.

Pflaumenkompott



  • 500 g Pflaumen waschen, entsteinen und kleinschneiden, zusammen mit
  • 100 g Zucker,
  • 3 EL Wasser,
  • 1 Päckchen Vanillezucker und
  • Zimt nach Geschmack
in einem kleinen Topf zum Kochen bringen. Bei kleiner Stufe 10-15 Minuten köcheln lassen, bis die Pflaumen weich sind. Etwas abkühlen lassen und genießen!

Pflaumenkompott ist sehr vielseitig einsetzbar. Bei uns gab es heute Milchreis dazu, aber auch mit Grießbrei ist es köstlich, außerdem zu Pfannkuchen, Crêpes usw.

Morgen ist ja wieder Fußball angesagt (ich befürchte, diesmal wirklich das letzte Spiel der Deutschen, aber wer weiß?). Als Snack gibt es Knabberstangen, seid gespannt!

Viele Grüße, bis morgen,

Eure Corri

Freitag, 4. Juli 2014

Pikante Kringel - der neue WM-Snack

Endlich Wochenende! Dazu noch Fussball, was will man mehr :-). Okay, ich bin ja nun nicht der Super-Fußball-Fan, aber bei schönem Wetter mit netten Leuten zusammen zu schauen, macht schon Spaß!

Darum nun heute auch wieder der Snack des Tages zum WM-Spiel:

Pikante Kringel
(10 Stück)

  • 1 Rolle Blätterteig (275 g) aus der Kühltheke
  • 200 g Kräuter-Frischkäse
  • 100 g gekochter Schinken/Salami
  • 100 g geriebener Gouda
Den Blätterteig ausrollen und der Länge nach in ca. 5 cm breite Streifen schneiden; diese nochmals teilen, so dass ihr 10 Streifen erhaltet. Mittig mit Kräuter-Frischkäse bestreichen und mit zurechtgeschnittenem Schinken oder Salami belegen. Darauf dann etwas geriebenen Käse streuen.
Anschließend wird der Streifen aufgerollt und an einer Seite zusammengedrückt, das ist dann der Boden. Auch am Ende den Blätterteig etwas andrücken, damit die Füllung nicht so leicht heraus läuft. Die Kringel in die gefetteten Mulden eines Muffinblechs setzen (notfalls auch einfach so auf ein Backblech).
Arbeitsschritte
Im vorgeheizten Backofen bei 200° C etwa 20 Minuten backen. Etwas abkühlen lassen.

So, nun wünsche ich euch aber viel Spaß und drücke - auch wenn ich gegen Frankreich etwas skeptisch bin - unserer Mannschaft ganz fest die Daumen!

Eure Corri

Montag, 30. Juni 2014

Brötchen Isabell - schon wieder ein WM-Snack!

Da die Abstände zwischen den Spielen der deutschen Mannschaft ja immer kürzer werden, komme ich mit den Snacks kaum noch nach...
Diesmal fangen wir mit unserer Fussball-Session schon etwas früher an, weil das Spiel ja erst um 22 Uhr beginnt. Wir "gönnen" uns also auch die Vorberichte. Das heißt aber auch, es muss schon etwas Sättigenderes geben. Das Rezept für diese Brötchen habe ich schon ewig und immer mal wieder gemacht. Jetzt finde ich es ganz passend, aber woher der Name "Isabell" kommt, ist mir ein Rätsel. Kennt ihr diese Brötchen auch und wisst eventuell etwas mehr?

Brötchen Isabell
(für 5 Brötchen)

Snacks, WM, Brötchen, überbacken, fingerfood


  • 5 Aufback-Brötchen durchschneiden und etwas aushöhlen (ich habe hier Steinofenbrötchen verwendet, mögen wir lieber als die ganz hellen)
  • 1 Glas geschnittene Champignons (Abtropfgewicht 170 g) gut abtropfen lassen
  • 1 Zwiebel fein würfeln
  • 100 g gekochten Schinken sowie
  • 125 g Camembert ebenfalls würfeln. Alle Zutaten mit
  • 2 rohen Eiern gut vermischen und mit
  • 1 TL Currypulver, Salz und Pfeffer würzen.
Snacks, WM, Brötchen, überbacken, fingerfood
Diese Masse nun in die ausgehöhlten Brötchen füllen und bei 200° C im vorgeheizten Backofen in etwa 15 Minuten fertig backen.

Nun wünsche ich euch aber einen schönen (Fussball)-Abend und haltet durch, auch wenn's morgen früh schwer fällt aufzustehen...

Eure Corri

Sonntag, 29. Juni 2014

Mandarinen-Muffins - aus der Studentenküche

Damit ihr nicht zur Snacks zur WM bei mir sehen bekommt, gibt es heute wieder einen kleinen "Gastbeitrag" meiner Tochter. Wie ihr ja vielleicht wisst, wohnt sie in einer Studentenbude mit kleinem Backofen und macht die Fotos halt nur mit dem Handy. Die Muffins, die sie hier gebacken hat, waren aber wirklich sehr lecker; diesmal kann ich es auch beurteilen, denn da sie am Wochenende zu Besuch war, hat sie mir auch einen zum Probieren mitgebracht. Und weil ihre Mandarinen-Muffins so saftig und fruchtig geschmeckt haben, gibt es hier das Rezept für euch:

Mandarinen-Muffins
(12 Stück)

  • 80 g weiche Butter,
  • 130 g Zucker,
  • 1 Ei Größe M,
  • 1 Prise Salz,
  • 1 Päckchen abgeriebene Zitronenschale mit
  • 150 ml Milch glatt rühren.
  • 200 g Mehl mit
  • 2 TL Backpulver vermischen und unterrühren. Zum Schluss noch
  • 1 kleine Dose Mandarinen (abgetropft) unterheben.

Den Teig in (geftettete) Muffinförmchen füllen und im vorgeheizten Backofen bei 200° C etwa 20 Minuten backen.


Das Rezept wurde übrigens etwas abgeändert von diesem Chefkoch-Rezept entwickelt, das soll hier ja nicht verschwiegen werden ;-).


Einen schönen Sonntagabend wünscht euch noch

Eure Corri

Donnerstag, 26. Juni 2014

Flammküchlein - WM-Snacks, Klappe, die dritte

Weil das Spiel der deutschen Mannschaft ja heute wieder ein bisschen arg früh ist, muss ein schneller Snack her. Ich bin heute eh schon ein bisschen spät dran, aber die Vuvuzelas bei uns in der Nachbarschaft schaffen mich einfach... Deshalb habe ich mich für eine Blitzvariante des Flammkuchens entschieden:

Flammküchlein
(ca. 14 Stück auf einem Blech)
Snack, WM, fingerfood, Flammkuchen

  • 1 Rolle Blätterteig (225 g) aus der Kühltheke ausrollen und in etwa 5 x 12 cm große Stücke schneiden und auf ein mit Backpapier auslegtes Backblech geben, darauf dann von der Mitte aus
  • 100 g Crème fraîche verteilen (nicht zu nah an den Rand, sonst läuft es später runter...), 
  • etwas pfeffern und eventuell salzen sowie
  • 50 g Rohschinken-Würfel darauf geben.
Snack, WM, fingerfood, Flammkuchen

Alles im vorgeheizten Backofen bei 200° C ca. 15 Minuten backen.

Das ist doch wirklich mal ein superschneller Snack und - falls ihr die Zutaten im Haus habt - auch jetzt noch zu schaffen! Und wenn nicht, so vielleicht beim nächsten Spiel, denn wir hoffen doch aufs Achtelfinale - schon, damit es noch einen WM-Snack gibt...

Guten Appetit und ein spannendes Spiel wünscht euch,

Eure Corri

Mittwoch, 25. Juni 2014

Erdbeerkonfitüre mit Vanille

So langsam neigt sich ja die Erdbeerzeit dem Ende zu (zumindest die heimischen Erdbeeren), und da habe ich heute noch mal die Gelegenheit ergriffen und mir ein großen Korb an einem Erdbeerstand mitgenommen. Neben den üblichen "Nasch-Erdbeeren" soll es diesmal Erdbeerkonfitüre bei mir geben - eine unserer Lieblingssorten.

Erdbeerkonfitüre mit Vanille
(4-6 Gläser)
Erdbeeren, Vanille, Marmelade, Konfitüre
Erdbeer-Vanille-Konfitüre

Vorbereitung:
Die Gläser spülen und kurz in heißem Wasser auskochen.
Die Erdbeeren waschen, putzen, grob zerkleinern und mit dem Gelierzucker mischen. Ich spare mir das Zerkleinern und gebe die Erdbeeren zusammen mit dem Gelierzucker in den Standmixer und mixe für 5 Sekunden auf kleinster Stufe durch, dadurch wird die Konfitüre sehr gleichmäßig. Falls ihr sie lieber stückriger mögt, lasst das einfach!

  • 1 kg geputzte Erdbeeren mit
  • 500 Gelierzucker 2:1 und
  • 1 TL gemahlene Vanille in einen Topf geben und unter Rühren aufkochen.
Ein Wort zur Vanille: Verwendet nicht nur den Vanillezucker aus dem Supermarkt, der lässt sich mit der gemahlenen Vanille überhaupt nicht vergleichen! Ein kleines Glas echte gemahlene Bourbon-Vanille bekommt ihr im Bioladen oder Reformhaus, nicht ganz billig, aber recht ergiebig und sehr aromatisch. Eine Alternative wäre vielleicht noch ausgeschabtes Mark einer Vanillestange, aber ich finde, die gemahlene Vanille praktischer: man hat sie immer schnell zur Hand und sie verteilt sich gerade bei der Konfitüre sehr gut.

Die Erdbeermasse nach dem Aufkochen noch 5 Minuten sprudelnd kochen lassen, dabei eventuell umrühren. Danach mit einer Gelierprobe testen, ob die Konfitüre fest wird. Ich mach dies immer folgendermaßen: Ich stelle eine kleine Untertasse für 1-2 Minuten ins Eisfach des Gefrierschranks. Auf die kalte Untertasse gebe ich dann einen Löffel der heißen Konfitüre. Wenn diese dann auf dem Teller etwas abkühlt und fest wird, ist die Zeit zum Abfüllen genau richtig.

Die Konfitüre nun in die vorbereiteten Gläser füllen, dabei darauf achten, dass man nicht den Rand beschlabbert, sonst besteht bei längerer Lagerung Schimmelgefahr. Die Gläser verschließen und für 5 Minuten auf den Kopf stellen. Dadurch wird ein Vakuum erzeugt und der Deckel "plöppt" später beim Öffnen.


Vielleicht habt ihr ja jetzt auch Lust bekommen, noch Erdbeerkonfitüre zu kochen? Ist doch wirklich nicht so schwer und auch schön zu verschenken!

Bis bald,

Eure Corri

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