Samstag, 20. September 2014

Eistorte - einfach und schnell gemacht

Obwohl wir hier bei uns im Moment immer mal wieder mit Sommergewittern zu tun haben, ist das Wetter im Allgemeinen aber noch schön warm. Deshalb möchte ich euch für die - vielleicht letzten? - Spätsommertage diese Eistorte ans Herz legen.

Sie ist recht schnell gemach, muss allerdings 24 Stunden durchfrieren. Danach kann sie beliebig portioniert entnommen werden, und man hat somit immer eine leckere Kleinigkeit zum Kaffee im Haus. Meine Mutter macht sie im Sommer mindestens einmal; von ihr ist auch das ursprüngliche Rezept.

Eistorte
(ca. 16 Stück)

Na, wie wäre es mit einem Stück Eistorte?

  • 300 g Baiser - ich verwende die kleinen Beutel aus dem Supermarkt, am liebsten in weiß und bunt, das ergibt ein wenig mehr "Farbe" in der fertigen Torte
  • 800 g Schlagsahne
  • 100 g Vollmilchschokolade
  • 100 g Zartbitterschokolade
  • zum Verzieren nach Wahl: Sahne, Schokolade, Pralinen, Kakao, usw.
Die Baiserstücke fein und grob zerkleinern, entweder z. B. mit einem Nudelholz in einer Plastiktüte oder auch in der Küchenmaschine; ebenso die Schokolade. Durch die unterschiedliche Größe der Stücke hat die Eistorte später etwas "Biss". Wer es also lieber nur cremig mag, zerkleinert alles feiner.
Die Sahne nicht zu steif schlagen und die restlichen Zutaten unterheben und dabei gut vermengen.

Jetzt die Masse in eine mit Frischhaltefolie ausgelegte 24er Springform geben (so lösen sich die Stücke später besser!) und verzieren. Am besten dabei schon eine Einteilung in die 16 Stücke vornehmen, dann hat man es nachher beim Schneiden leichter.

Nach 24 Stunden kann geschlemmt werden.

So sieht die Eistorte im gefrorenen Zustand, aber vor dem Zerschneiden, aus

Tipp: Ich mache es immer so, dass ich beim ersten Anschneiden der Torte, d. h. wenn man das erste Mal den Ring der Springform entfernt, alle Stücke schneide. So können die restlichen Stücke in der Springform verbleiben (vorsichtig die Folie wieder zurecht legen) und sind schon fürs nächste Mal bereit.

Ein schönes Wochenende wünscht euch

Eure Corri

Donnerstag, 4. September 2014

Herzhafte Mettpfanne

Geht es euch auch so? Ab und zu packt mich einfach der Appetit auf so richtig deftige Kost, da wird mal nicht auf Kalorien oder gesunde Küche geachtet, sondern einfach der Jieper auf so richtig herzhafte Hausmannskost befriedigt ;-).

Diese Mettpfanne ist dazu noch das Lieblingsgericht meines Vaters. (Fast) immer wenn ich ihn frage, was er vielleicht mal gerne bei mir essen möchte, kommt "mach doch die Mettpfanne". Okay, vielleicht hat es auch etwas damit zu tun, dass er befürchtet, sonst müsse er vielleicht so "exotische" Sachen wie Bulgur oder Couscous essen...

Vorteil dieses Rezeptes ist es, dass es zwar einige Zeit braucht, aber dafür recht wenig Arbeit macht.

Herzhafte Mettpfanne
(4-6 Portionen)



  • 500 g Mett
  • 500 g Möhren, grob gewürfelt
  • 1000 g Kartoffeln (am besten mehligkochend), grob gewürfelt
  • 1 große Zwiebel, fein gewürfelt
  • 1 Becher (Kräuter-) Crème fraîche
  • 200 g geriebenen Gouda
Mett in eine große, flache Auflaufform geben, dabei die Ränder frei lassen. Das Fleisch sollte gleichmäßig verteilt sein, damit es gut durchgart.

Die Zwiebel- und die Möhrenwürfel in etwas Fett anbraten und knapp mit Gemüsebrühe bedecken; darauf werden die Kartoffeln verteilt. Diese garen im Dampf; dadurch wird nicht so viel Flüssigkeit benötigt und das Ganze wird nicht so "suppig". Alles schön weich kochen. Anschließend mit einem Kartoffelstampfer grob zerstampfen - es soll kein Püree werden; es können ruhig noch einige Stücke vorhanden sein. Den Becher Crème fraîche unterrühren.


Den Gemüsebrei auf dem Mett verstreichen. Darüber kommt dann der geriebene Käse. Ab in den vorgeheizten Ofen bei 200 ° C etwa 30 Minuten. Eventuell gegen Ende noch kurz den Grill dazu schalten, um eine schöne Käsekruste zu erhalten.

Also, wenn euch der deftige Heißhunger packt, denkt am diese Mettpfanne! 

Eure Corri

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